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FAQ Medienfachwirt

Name des Studiengangs

Der Medienfachwirt ist offiziell kein Studiengang, sondern eine Weiterbildung der Beruflichen Ausbildung des Mediengestalters. Offiziell ist der Bildungsgrad des Fachwirts aber mit dem eines Bachelor-Abschlusses zu vergleichen und stellt die letzte erlernbare Stufe eines Handwerklichen Berufen dar. Der große Unterschied zu einem regulärem- oder auch BA-Studium liegt eben in der Praxiserfahrung und Ausbau der zusätzlichen Fähigkeiten die von dem Führungspersonal verlangt wird.

Dauer des Studiums

Um den Medienfachwirt zu absolvieren, bedarf es zuerst einer 3-jährigen Berufsausbildung zum Mediengestalter. Anschließend sammelt man in der Regel zuerst Berufserfahrung im Handwerk. Anschließend folgt dann eine einjährige berufsschulische Weiterbildung die in der Abschlussprüfung vor der jeweiligen Handelskammer endet.

Zulassungsvorraussetzung

Die Zulassung bedarf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrung. Letzteres ist zwar nicht direkt vorausgesetzt, aber in der Regel erwünscht.

Für wen eignet sich das Studium?

Für al jene, die ihre berufliche Kompetenz aus eine Berufliche Ausbildung erweitern wollen um sich selbstständig zu machen oder um Führungspositionen in Unternehmen einnehmen möchten.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die Berufliche Ausbildung ist primär im Blockunterricht aufgebaut. Das heißt 1 Woche Theorie in der Berufsschule und anschließend 3 Wochen Praxis im Betrieb, der im Optimalfall auf die erlernte Theorie aufbaut und der Auszubildenden die erlernte Theorie auf praktischem Wege verinnerlicht. In der Regel wird nach dem Abschluss erste einmal Berufserfahrung gesammelt. im Anschluss kann dann der Fachwirt- oder auch Meisterkurs absolviert werden. Dieser wird je nach Anbieter des Kurses verschieden strukturiert. In meinem Fall handelte es sich um eine 1-jährige Vollzeit Schulausbildung an der Berufsschule. Die Inhalte und Prüfungen werden dann von den Handelskammern festgelegt/abgehalten.

Was ist das Beste/interessanteste an diesem Studiengang?

Definitiv die Praxisnähe und das vertiefte Wissen jeglicher Aspekte der Berufswelt eines Mediengestalters. Ob vertieftes fachliches Wissen, über Buchhaltung und Rechnungswesen, Marketing und Medienkompetenzen bis hin zur schon erwähnten Mitarbeiterführung durch die Ausbildereignung der Handelskammern, befähigt den Fachwirt dazu, entweder in Unternehmen als Führungspersonal Einsatz zu finden oder sich auf seinem Gebiet selbstständig zu machen. Im Endeffekt ist der Fachwirt, oder im Volksmund auch Meister genannt, die beste Möglichkeit seinen Berufliche Kenntnis zum Abschluss zu bringen.

Björn Schott
Björn Schott
Date: 15.09.2021

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